TinIdeas – Ideen und kleine Produkte zeigen und Mitstreiter finden
by moinsen.devQuelle / Website ↗Posted 28 October 2026
The problem
Wer allein oder zu zweit eine Idee hat oder schon eine kleine App gebaut hat, steht oft vor derselben Lücke: Das Projekt existiert, aber niemand sieht es. Eine Idee verständlich zu beschreiben kostet Zeit. Echte Rückmeldung bekommt man selten, und Menschen, die mitbauen, testen oder Geld geben würden, findet man meist nur durch Zufall. Viele Projekte bleiben deshalb in der Schublade oder in einem Code-Ordner liegen.
Who it's for
Zuerst richtet sich TinIdeas an kleine Gründerinnen und Gründer und an unabhängige Entwickler, die ein Produkt gebaut haben oder eine Idee ausprobieren wollen. Die Botschaft lautet: „Du hast es gebaut, jetzt wird es gesehen.“ Auf der anderen Seite stehen Menschen, die sich an etwas Neuem beteiligen möchten, als Tester, Mitentwickler, Mitgründer oder Investor. Die ersten Profile sind die eigenen Apps des Betreibers, damit sich der Ablauf an echten Fällen bewährt, bevor fremde Projekte dazukommen.
The solution
Man fügt einen Link ein, etwa zu einer Website oder einem öffentlichen GitHub-Projekt, schreibt ein paar eigene Gedanken auf oder nutzt ein kleines Kommandozeilenwerkzeug. Dieses lässt das eigene Projekt auf Wunsch vom eigenen KI-Assistenten Claude Code lesen, der daraus eine verständliche Beschreibung schreibt. Vorher zeigt das Werkzeug genau, welchen Auftrag es dem Assistenten gibt, und fragt nach. Danach lässt sich die Beschreibung sofort bearbeiten und übernehmen, und TinIdeas übernimmt sie wörtlich. TinIdeas selbst bekommt den Quellcode nie zu sehen, und angelegt wird nur ein privater Entwurf. Ohne diese Beschreibung schlägt eine KI Problem, Zielgruppe und eine Einschätzung vor, und jeder Vorschlag lässt sich prüfen und ändern. Dazu kommen ein Poster, eigene Fotos und ein kurzer Clip, die vor dem Speichern automatisch geprüft werden. Im Feed läuft jede Idee wie ein kurzer Film ab und endet mit zwei Fragen: „Packt dich das?“ und „Würdest du dafür zahlen?“ Wer mitmachen will, wählt eine Rolle, Kontaktdaten fließen erst bei beidseitiger Zustimmung. Ein Profil mit Fähigkeiten und Verfügbarkeit lässt sich aus dem LinkedIn-Export übernehmen. Kommentarspalten gibt es bewusst nicht. Die Oberfläche spricht Deutsch und Englisch.
Why it matters
Heute verteilen Gründer ihre Idee mühsam über soziale Netzwerke, Foren und persönliche Kontakte und bekommen dort vor allem Likes oder lange Diskussionen. TinIdeas bündelt Beschreibung, Präsentation, Rückmeldung und die Suche nach Unterstützern an einem Ort. Die Antworten im Feed zeigen, ob eine Idee Menschen anspricht und ob sie dafür zahlen würden. Die App, eine öffentliche Website und das frei installierbare Importwerkzeug sind veröffentlicht und werden laufend weiterentwickelt. Belegte Nutzerzahlen gibt es noch nicht, das Projekt steht also am Anfang.